.

Nächste Termine

Aussendungsfeier Friedenslicht
So, 16. Dez
Waldweihnacht
Fr, 21. Dez

Gruppenstunden

Meute:
Fr 16:30-18:00 Uhr

Eisbären:
Fr 17:00-18:30 Uhr

Hermeline:
Fr 16:30-18:00 Uhr

Elche:
Fr 16:30-18:00 Uhr

im Gemeindehaus,
Schulstr. 13

Der VCP pflegt schon seit über 20 Jahren eine Partnerschaft zur Pfadfindergruppe an der deutschen Schule Talitha Kumi in Beit Jala, Palästina. Nachdem ein Teil unseres Stammes schon beim Weltpfadfindertreffen 2015 in Japan in Kontakt mit der Gruppe kam, bot sich diesen Sommer eine neue Möglichkeit, die Partnerschaft zu stärken. Im Rahmen des VCP-Bundeslagers 2017 durften wir die Partnergruppe für das Lager und einen Familienaufenthalt sein.

Nach intensiver Vorbereitung und langem Bangen um die Visa konnten wir die sieben Jugendlichen und ihre zwei Gruppenleiter am Sonntagnachmittag dann endlich am Flughafen in Stuttgart abholen. Nach einer kurzen Begrüßungsfeier im Gemeindehaus gab es dann die Aufteilung auf die Gastfamilien und das, nach über 24 Stunden Reise, ersehnte Bett.

Nach einer Stadtführung durch Konstanz am Montagmorgen entschieden wir uns, dem Wetter zu trotzen und mit den Kanus den Bodensee unsicher zu machen. Nach einer kurzen Einweisung ging es vom Schänzle aus in Richtung Hörnle. Vielleicht nicht sonderlich effektiv, aber dafür mit umso mehr Spaß bei der Sache. Allerdings öffnete der Himmel kurz vor dem Ziel seine Schleusen und wir mussten Zuflucht am Ufer suchen. Ein solches Unwetter gibt es in Palästina nur wenige Male im Jahr, meinten unsere Gäste, aber für ihre zwei Wochen in Deutschland sollte es nicht das letzte gewesen sein. Komplett durchnässt kamen wir wieder am Schänzle an, aber nach einer warmen Stärkung im Gemeindehaus sah die Welt schon wieder besser aus.

Am nächsten Morgen ging es früh los und mit dem Katamaran nach Friedrichshafen ins Museum für Luft- und Raumfahrt. Während der Fahrt über den See war das Staunen groß, dass es bis in die Schweiz nur einige hundert Meter an Wasser waren. Wieder in Konstanz zeigte der Besuch der Kunstgrenze den Unterschied zur Grenze zwischen Palästina und Israel noch einmal sehr viel größer auf. Im Gegensatz zu hohen Mauern mit Stacheldraht und Wachposten war es hier eine einfache Linie auf dem Boden und ein Schild, das erklärte, man würde jetzt eine Landesgrenze überqueren.

Wieder im Gemeindehaus angekommen gab es ein gemeinsames Abendessen mit dem gesamten Stamm und allen Gastfamilien und es wurden die Gastgeschenke überreicht, war es für unsere Gäste doch schon der letzte Abend in Konstanz.
Der Mittwochvormittag stand noch für die Erkundung der Innenstadt zur Verfügung, bevor dann am Abend der gemeinsame Treffpunkt am Döbele zur Abfahrt Richtung Bundeslager in Wittenberg war.

Diese internationale Begegnung wurde maßgeblich durch die Mittel des Kinder- und Jugendplans des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.